Sonderausstellung - The last french Bugattis

Bugatti T 57

Die Stiftung Museum AUTOVISION berichtet, dass die Sonderausstellung mit den französischen Meilensteinen des Automobil-Designs in Altlussheim noch bis Jahresende zu sehen sein wird.

Bereits seit Mitte 2015 ist im nordbadischen Altlussheim eine außergewöhnliche Sonderausstellung zu sehen, die nicht nur bei den Enthusiasten der Edelmarke Bugatti auf große Begeisterung stieß. Erstmals widmete man sich bei dieser Ausstellung ausschließlich den Fahrzeugen des Types 57, welche von Ettore Bugattis Sohn Jean in den Jahren 1934-1939 im französischen Werk in Molsheim entwickelt wurden. Schon damals führte sein großes Gespür für Automobil-Design zu einem großen Erfolg dieser Baureihe. Noch heute gilt der Bugatti Typ 57 in Fachkreisen daher als Meilenstein einer Fahrzeug-Ära, die immer wieder für Schlagzeilen sorgte und der Marke Bugatti  zu manchem Ruhm verhalf. Nicht nur auf zivilen Strecken war  der T 57 TT das schnellste  straßenzugelassene Automobil der Welt. Auch in Le Mans konnte Jean Bugatti mit dem legendären T57 G (Tank) 1937 erstmals den Sieg beim 24 Stunden-Rennen einfahren.

Der heute als teuerstes Auto der Welt gehandelte Oldtimer „T57 Atlantic“, von dem weltweit nur noch 2 Originalfahrzeuge existieren, stammt ebenfalls aus dieser letzten französischen Baureihe.

Die jüngste Auktion brachte für den Atlantic 40 Mio. Dollar – eine stolze Summe für einen 80 Jahre alten „Gebrauchtwagen“.

Unter der Leitung von Stiftungsvorstand Horst Schultz hat man in den letzten 5 Jahren an insgesamt 9 verschiedenen Modellen der Baureihe T57 restauriert und nachkonstruiert, sodass eine besondere Sammlung entstehen konnte, die in dieser Form europaweit nur einmalig im Museum AUTOVISION in Altlussheim zu sehen ist. Ein Grund mehr, die Ausstellung im neuen Sonderausstellungsgebäude der AUTOVISION, dem X-Cube (exhibition cube) noch mindestens bis Ende 2016 zu verlängern. Doch arbeitet man derzeit trotzdem an gleich zwei weiteren Sonderausstellungen für die noch völlig unbesetzte Empore der Museumserweiterung. Dabei wird es mit spektakulären Exponaten sowohl um die Anfänge - aber auch dem Namen des Museums wieder einmal gerecht werdend – um die Zukunft der Automobilität gehen. „Automobilität“ muss nicht heißen, dass alle gezeigten Fahrzeuge vier Räder haben, erläutert Museumschef Horst Schultz. Mehr möchte er zu den neuen Sonderausstellungen noch nicht verraten. Man darf also gespannt sein, denn für Überraschungen ist das Museum im nordbadischen Altlussheim allemal bekannt!

Anfahrt:

Stiftung Museum AUTOVISION
die Technologie-Arena
Hauptstrasse 154
D-68804 Altlussheim

 

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